Initiative "Grün in die Stadt"

Clara-Park in Leipzig
© Franziska Werner / iStock

Wie wird eine Stadt liebens- und lebenswert? Auf zahlreichen Ebenen kann städtisches Grün einen Beitrag dazu leisten, das Leben in urbanen Ballungszentren attraktiver zu gestalten.

Auf dieses Potential macht die Initiative „Grün in die Stadt“ –  getragen vom Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. – aufmerksam. Sie dient als Dialog- und Austauschplattform für alle Interessierten und macht sich gemeinsam mit ihnen stark für „Grün in die Stadt".

Die Initiative

Die grüne Stadt ist...

…Klimafreund. Auf Freiflächen, Dächern und an Fassaden verbessern Grünflächen das städtische Mikroklima. Sie reduzieren Energiekosten, bekämpfen Temperaturextreme und sorgen für Frischluft. Deshalb wollen wir grüne Städte mit einem Klimaplan: Jede Großstadt (ab 100.000 Einwohner) soll bis 2020 in einem eigenen Klimaschutzkonzept die Potenziale von Grünflächen berücksichtigen und Bürger daran beteiligen.


…Gesundbrunnen. Städtisches Grün bietet wertvolle Flächen für Freizeit, Bewegung und Sport. Das fördert die Gesundheit von Jung und Alt. Deshalb wollen wir grüne Städte mit Bürgernähe: Jeder Einwohner soll bis 2020 nicht weiter als 300 Meter bis zur nächsten Grünfläche entfernt wohnen.


…Naturschützer. Boden, Wasser und Luft werden in der Stadt durch Straßenverkehr und Bebauung stark belastet. Grünflächen schaffen Räume der Regeneration und sichern die Artenvielfalt. Deshalb wollen wir grüne Städte mit Parks statt Parkplätzen. Die Neuinanspruchnahme von Flächen soll bis 2020 auf 30ha/Tag begrenzt werden. Langfristig ist ein Netto-Null-Ziel anzustreben.


…Stadtoase. Städte und ihre Bewohner brauchen Grün als Orte der Begegnung und Erholung. Ökologisch, wirtschaftlich und sozial: Eine grüne Oase in der Stadt bereichert das Leben aller Bewohner. Deshalb wollen wir grüne Städte mit finanziellen Gestaltungsmöglichkeiten. Die Etats für Bau und Instandhaltung von Grünflächen in den Kommunen sollen bis 2020 um 10 Prozent steigen.