Kleinere Städte und Gemeinden

Vor allem Klein- und Mittelstädte in ländlichen, dünn besiedelten Räumen sind wichtige wirtschaftliche, soziale und kulturelle Zentren für die Bewohnerinnen und Bewohner umliegender Gemeinden und Dörfer. Häufig sind sie auf Schulen, Krankenhäuser und Einkaufsmöglichkeiten in der nächst größeren Kommune angewiesen. Das Städtebauförderprogramm „Kleinere Städte und Gemeinden“ unterstützt die Kooperation benachbarter Ortschaften, um gemeinsame Lösungen für die Sicherung der Lebensqualität und Daseinsvorsorge ihrer Bewohnerinnen und Bewohner zu finden. Auch Freizeit- und Erholungsangebote, etwa Stadtparks, sind solche Bindeglieder zwischen den Kommunen. Angesichts einer alternden Bevölkerung ist Barrierefreiheit zudem ein zentrales Thema.

Das Programm auf einen Blick

Profil: Stärkung kleinerer Städte und Gemeinden in ländlichen Räumen

Fördersumme des Bundes im Jahr 2018: beträgt 70 Millionen Euro

Gesamtvolumen: 210 Millionen Euro durch Drittelfinanzierung mit Land und Kommune im Jahr 2018

Laufzeit: seit 2010

Mit dem Programm soll ihre zentralörtliche Versorgungsfunktion dauerhaft, bedarfsgerecht und auf hohem Niveau für die Bevölkerung der gesamten Region gesichert werden. Dabei spielen besonders Zusammenarbeit und Netzwerke zwischen Kommunen eine entscheidende Rolle. Bislang wurden rund 540 Gesamtmaßnahmen in diesem Programm gefördert.

Höhe und Art der Förderung

Für das Jahr 2018 stellt der Bund den Ländern für das Programm „Kleinere Städte und Gemeinden“ Mittel in Höhe von rund 70 Millionen Euro für die Förderung kleinerer Städte und Gemeinden zur Verfügung. Die Finanzhilfen werden eingesetzt für städtebauliche Gesamtmaßnahmen, um die kommunale Infrastruktur der Daseinsvorsorge zu erhalten und weiterzuentwickeln.

Förderfähige Maßnahmen > Stadtgrün

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