Stadtumbau

Wirtschaftliche und demografische Veränderungen haben oft weitreichende Auswirkungen auf die städtebaulichen Strukturen einer Gemeinde. Während wachsende Kommunen vor der Herausforderung stehen, den bestehenden Wohnraum aufzuwerten und an den steigenden Bedarf anzupassen, müssen bei rückläufigen Entwicklungen leerstehende Wohnhäuser zurückgebaut und brachliegende Flächen revitalisiert werden, zum Beispiel als Grünfläche. Diese leisten einen wichtigen Beitrag für mehr Attraktivität, gesellschaftliche Teilhabe und ein gutes Klima in einem Quartier.

Das Programm auf einen Blick

Profil: Bewältigung und Vermeidung städtebaulicher Folgen durch wirtschaftlichen oder demografischen Wandel

Fördersumme des Bundes im Jahr 2018: beträgt 260 Millionen Euro

Gesamtvolumen: Abhängig von den geförderten Projekten/Förderverhältnissen

Laufzeit: seit 2017 (Zusammenführung der Programme Stadtumbau-Ost und -West)

Im Städtebauförderprogramm „Stadtumbau“ wurden 2017 die Programme „Stadtumbau Ost“ (seit 2002) und „Stadtumbau West“ (seit 2004) zusammengeführt. Das neue Programm wurde zudem finanziell aufgestockt, um schrumpfende und wachsende Kommunen verstärkt zu unterstützen. Seit Beginn der Förderung profitierten 1.020 Städte und Gemeinden von dem Programm „Stadtumbau“.

Höhe und Art der Förderung

Für das neu aufgelegte Programm „Stadtumbau“ stellt der Bund 2018 rund 260 Millionen Euro zur Verfügung. Mit dieser Summe wird in der Regel ein Drittel bis die Hälfte einer Maßnahme finanziert. Weitere Zuschüsse kommen vom Land, in Ausnahmefällen ist eine Komplettzahlung durch Bund und Land möglich. Der Finanzierungsschlüssel ist hierbei abhängig vom Projekt.

Förderfähige Maßnahmen > Stadtgrün

Bitte drehen Sie Ihr Gerät!