Nicht-investive Städtebauförderung in Baden-Württemberg

Das Land Baden-Württemberg unterstützt Städte bei der Durchführung städtebaulicher Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen. Fördergegenstand ist der vieljährige Sanierungs- bzw. Entwicklungsprozess als Gesamtmaßnahme in einem genau abgegrenzten Gebiet, nicht aber die einzelne Maßnahme. Die Förderung erfolgt in Baden-Württemberg als Gesamtförderung des Sanierungsprozesses; die Kommune ruft die Förderung im Lauf der Durchführungsjahre ab.
Wie in allen Programmen der Städtebauförderung wird das Ziel verfolgt, städtebauliche Missstände zu beseitigen und öffentliche Räume sowie das Wohnumfeld aufzuwerten. Deshalb werden grundsätzlich viele Grün- und Freiraummaßnahmen umgesetzt.
In der nicht-investiven Städtebauförderung (NIS) können beispielsweise auch Bürgerprojekte zum Thema „Urban Gardening“ unterstützt werden.

Das Programm auf einen Blick

Profil: Durchführung städtebaulicher Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen
Fördersumme des Landes BW 2018: 900.000 Euro
Laufzeit: seit 2015

Höhe und Art der Förderung

Das NIS-Programm wurde 2015 aufgelegt. 2017 standen 900.000 Euro NIS-Mittel zur Verfügung, insgesamt wurden im Programm bisher rund 2,9 Millionen Euro bewilligt.

Förderfähige Maßnahmen

Gefördert werden nicht-investive Projekte, die die Ziele der investiven Städtebauförderung unterstützen. Insbesondere:

Ablauf

Die Kommunen haben jährlich die Möglichkeit, Anträge im Rahmen der Städtebauförderung zu stellen. 
Die Ausschreibung für das NIS-Programm 2019 erfolgt schnellstmöglich. Die Fristen finden Sie nach Bekanntgabe hier. 

Antrag

Die aktuellen Antragsformualre finden Sie demnächst hier.
Die Anträge sind bei den jeweiligen Regierungspräsidien einzureichen – Kontakte für Stuttgart, Karlsruhe, Freiburg und Tübingen hier.

Weitere Programminformationen finden Sie hier.

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