Soziale Stadt in Baden-Württemberg

Ziel des Förderprogramms „Soziale Stadt“ ist die Stabilisierung und Aufwertung benachteiligter Stadt- und Ortsteile, beispielsweise durch die Investition in Infrastruktur und Wohnumfeld, um die Lebensqualität vor Ort zu verbessern. Auch qualifizierte Grün- und Freiflächen sind dabei ein wichtiges Kriterium für die Lebensbedingungen im betroffenen Quartier.

Wichtig:

Die Ausschreibung für das Jahr 2019 ist abgeschlossen. Die Fristen für das Programmjahr 2020 werden nach Veröffentlichung der Verwaltungsvereinbarungen hier bekanntgegeben.

Finanzierung

Höhe und Verteilung der Fördergelder aller Städtebauförderprogramme auf die Bundesländer werden jährlich in der Verwaltungsvereinbarung Städtebauförderung beschlossen.
Baden-Württemberg erhielt 2018 rund 23,5 Millionen Euro aus dem Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“. Durch die Drittelfinanzierung steuert das Land noch einmal die gleiche Summe bei: Daraus ergibt sich für die Kommunen insgesamt eine Fördersumme von rund 47 Millionen Euro. Der Finanzierungsanteil der Kommunen liegt – abhängig von ihrer Finanzkraft – bei Maßnahmen der Sozialen Stadt zwischen 30 Prozent und 45 Prozent.

Fristen

Die Ausschreibung für das Jahr 2019 ist abgeschlossen. Die Fristen für das Programmjahr 2020 werden nach Veröffentlichung der Verwaltungsvereinbarungen hier bekanntgegeben.

Voraussetzungen

Für die Aufnahme in das Städtebauförderprogramm „Soziale Stadt“ in Baden-Württemberg gelten für Kommunen folgende Voraussetzungen:

Maßnahmen

Die Fördermittel können für alle Einzelmaßnahmen eingesetzt werden, die der Vorbereitung, Durchführung oder dem Abschluss der Gesamtmaßnahme dienen. Gefördert werden in Baden-Württemberg im Rahmen der Städtebauförderung investive bauliche Maßnahmen in den Bereichen Stadtteilleben, lokale Wirtschaft, Quartierszentren, Wohnen, Wohnumfeld und Ökologie sowie soziale, kulturelle und bildungsbezogene Infrastruktur. Dazu zählen unter anderem:

Antrag

Nach Veröffentlichung der Verwaltungsvereinabrungen für 2020 finden Sie hier die Antragsformulare.
Die Anträge sind bei den jeweiligen Regierungspräsidien einzureichen – Kontakte für Stuttgart, Karlsruhe, Freiburg und Tübingen hier.


Weitere Programminformationen finden Sie hier und hier.

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