Programm "Bayerische Landesgartenschauen"

Bayerische Landesgartenschauen bieten Städten in Bayern die Möglichkeit, mit staatlicher Unterstützung nachhaltige Impulse für eine umwelt- und naturfreundliche Stadtentwicklung zu setzen. Das verbessert die Lebensqualität der Bevölkerung vor Ort. Dauerhafte wertvolle Landschaftsräume und Erholungsflächen sollen geschaffen oder bestehende weiterentwickelt werden. Dies erfolgt unter Berücksichtigung von sozialen und ökologischen Aspekten. So können städtebauliche Fehlentwicklungen korrigiert, Stadtquartiere aufgewertet, Brachflächen saniert und kommunale Entwicklungen beschleunigt werden. Eine intakte Ökologie in der Stadt stärkt sowohl die Biodiversität als auch das Umweltbewusstsein der Menschen vor Ort. Ferner leisten Gartenschauen einen Beitrag zur Stärkung der Regionalität, der örtlichen Wirtschaft und des Tourismus. Dies führt zu einer verbesserten kommunalen Zusammenarbeit, verstärktem Zusammenhalt und neuer Identifikation von Bürgern, Institutionen und Firmen in der Region.

Das Programm auf einen Blick

Profil: Förderung Bayerischer Landesgartenschauen
Fördersumme des Landes Bayern: maximal fünf Millionen Euro pro Gartenschau
Laufzeit: seit 2018

Höhe und Art der Förderung

Bayern fördert Landesgartenschauen im Rahmen der „Richtlinie zur Förderung von Wanderwegen, von Unterkunftshäusern und von Grün- und Erholungsanlagen aus Anlass von Gartenschauen“. Die bedachten Flächen sollten möglichst zusammenhängend sein, Träger sind Städte, Märkte beziehungsweise sonstige Gemeinden mit Gartenschauen. Für Landesgartenschauen stellt Bayern maximal 50 Prozent, für Kommunen innerhalb der Gebietskulisse „Raum mit besonderem Handlungsbedarf in Bayern“ (definierte Gebiete, die eine besondere Unterstützung bedürfen) maximal 60 Prozent, höchstens aber fünf Millionen Euro zur Verfügung. 

Förderfähige Maßnahmen

Ablauf

Gartenschauen finden jährlich statt und sind bis zum Jahr 2022 vergeben. Im Jahr 2023 entfällt die Austragung einer Gartenschau in Bayern. Für die Jahre 2024, 2025 und 2026 sind die Bayerischen Landesgartenschauen bereits ausgeschrieben.

Kommunen, die Interesse an der Durchführung einer „Bayerischen Landesgartenschau“ in den Jahren 2024, 2025 oder 2026 waren aufgerufen, sich bis spätestens 30.November 2017 bei der Bayerische Landesgartenschau GmbH zu melden. Die im ersten Schritt durchzuführenden Beratungsgespräche mussten bis zum 31. Januar 2018 ihren Abschluss gefunden haben. Abgabeschluss für eine offizielle Bewerbung ist der 29. Juni 2018.

Es ist derzeit davon auszugehen, dass das Programm fortgesetzt wird und auch in den kommenden Jahren ähnliche Abläufe vorgesehen sind. Kommunen, die im Landesentwicklungsprogramm als Unter-, Mittel- oder Oberzentren ausgewiesen sind, können sich aufgrund der langwierigen Vorarbeit entsprechend auf eine Bewerbung einstellen. Die Durchführungsdauer von mindestens 12 und höchstens 24 Wochen kann individuell festgelegt werden.

Antrag

Es können derzeit keine Anträge eingereicht werden.

Die Grundsätze zur Bewerbung und zum Auswahlverfahren sind in einem Bewerbungsleitfaden zusammengefasst.

Weitere Informationen zu der Förderrichtlinie finden Sie hier.

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