Soziale Stadt in Berlin

Ziel des Förderprogramms „Soziale Stadt“ ist die Stabilisierung und Aufwertung benachteiligter Stadt- und Ortsteile, beispielsweise durch die Investition in Infrastruktur und Wohnumfeld, um die Lebensqualität vor Ort zu verbessern. Auch qualifizierte Grün- und Freiflächen sind dabei ein wichtiges Kriterium für die Lebensbedingungen im betroffenen Quartier.

Wichtig:

Die Antragsfristen unterscheiden sich in diesem Programm je nach Fonds.

Finanzierung

Höhe und Verteilung der Fördergelder aller Städtebauförderprogramme auf die Bundesländer werden jährlich in der Verwaltungsvereinbarung Städtebauförderung beschlossen. Berlin erhielt 2018 rund 9,5 Millionen Euro aus dem Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“.

Fristen

Städtebauförderung wird in Berlin nur in per Senatsbeschluss festgelegten Fördergebieten ausgereicht. Für diese Gebiete stellen die Bezirke Anträge zur Durchführung konkreter Fördermaßnahmen.

Die Fristen gelten nur für konkrete Fördermaßnahmen in den zunächst festgelegten Gebieten, nicht für die Neuaufnahme in das Programm.

Bei „Soziale Stadt“ Stadt unterscheiden sich die Fristen je nach Fonds. Für den Projektfonds ist die Programmplanungsliste durch das Bezirksamt bis zum 30. Juni des laufenden Jahres einzureichen. Beim Baufonds, der Bauprojekte ab 50.000 € fördert, ist bis zum 31. August des Jahres eine Prioritätenliste vor Programmaufnahme bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen einzureichen. Gleiches gilt für den Netzwerkfonds.

Voraussetzungen

Für die Aufnahme in das Programm „Soziale Stadt“ in Berlin gelten für Bezirke folgende Voraussetzungen:

Maßnahmen

Die Fördermittel können für alle Einzelmaßnahmen eingesetzt werden, die der Vorbereitung, Durchführung oder dem Abschluss der Gesamtmaßnahme dienen. Dazu zählen unter anderem:

Antrag

Die Bezirke beantragen Fördermittel für vom Senat beschlossene Fördergebiete.

Weitere Programminformationen finden Sie hier.

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