Sozialer Zusammenhalt in Berlin

Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten

Das Programm Sozialer Zusammenhalt ist die Weiterentwicklung des bisherigen Programms Soziale Stadt. Ziel ist weiterhin, die Wohn- und Lebensqualität sowie die Nutzungsvielfalt in den Quartieren zu erhöhen, die Integration aller Bevölkerungsgruppen zu unterstützen und den Zusammenhalt in der Nachbarschaft zu stärken. Quartiersmanagement sowie Teilhalbe und ehrenamtliches Engagement werden dabei stärker betont. Das Bewährte der Städtebauförderung bleibt erhalten, die begonnenen Maßnahmen der Städtebauförderung in den bereits festgesetzten Fördergebieten werden innerhalb der neuen Programmstruktur fortgeführt, das Quartiersmanagement sowie Geschäftsstraßen- und Citymanagements fortgesetzt. 

Wichtig:

Die Fristen für das Programmjahr 2020/2021 werden nach Veröffentlichung der Verwaltungsvereinbarung hier bekanntgegeben.

Programmschwerpunkte

Folgende Programmziele stehen bei der Förderung ab 2020 im Vordergrund:

  1. Erhöhung der Wohn- und Lebensqualität sowie der Nutzungsvielfalt in der Stadt.
  2. Unterstützung der Integration aller Bevölkerungsgruppen und Stärkung des Zusammenhalts in der Nachbarschaft.

Im neuen Programm werden außerdem das Citymanagement und die Mobilisierung von Teilhabe und ehrenamtlichem Engagement stärker betont.

Voraussetzungen

Für die Aufnahme in das Städtebauförderprogramm Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten gilt für Berlin folgende Voraussetzungen:

Die Maßnahmen des Klimaschutzes bzw. zur Anpassung an den Klimawandel, insbesondere durch Verbesserung der grünen Infrastruktur sind als neue Fördervoraussetzung hinzugekommen und müssen in allen drei Programmen berücksichtigt werden.

Es muss ein Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) vorgelegt werden, in dem Ziele und Maßnahmen im Fördergebiet dargestellt sind. Dieses soll zeigen, wie die Grünflächen die Stadt weiterentwickeln, welchen Mobilitätsansatz es gibt, aber auch, welche Auswirkungen die Maßnahmen auf Freizeitangebot, Wohnsituation und Erholung haben. Das Entwicklungskonzept ist in ein gegebenenfalls bereits vorhandenes gesamtstädtisches Konzept einzubetten bzw. davon abzuleiten, die Aktualität des Entwicklungskonzepts ist sicherzustellen. Teil des ISEK ist ein Grünordnungskonzept, das die räumliche und qualitative Entwicklung der Grün- und Freiflächen im Fördergebiet darstellt. Auch ein Zeit- und Kostenplan gehören dazu. Die Einbindung der Bürger und Bürgerinnen in den Entscheidungsprozess ist vorgesehen.

Räumliche Festlegung des Fördergebiets: Die räumliche Festlegung kann als Maßnahmengebiet nach § 171 e Absatz 3 BauGB, als Sanierungsgebiet nach § 142 BauGB oder als Erhaltungsgebiet nach § 172 BauGB erfolgen. 

Maßnahmen

Die Fördermittel können insbesondere eingesetzt werden für Investitionen in städtebauliche Maßnahmen zur/für:

Finanzierung

Höhe und Verteilung der Fördergelder aller Städtebauförderprogramme auf die Bundesländer werden jährlich in der Verwaltungsvereinbarung Städtebauförderung beschlossen. Berlin erhält 2020 rund 10,6 Millionen Euro aus dem Bund-Länder-Programm Sozialer Zusammenhalt - Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten. Durch die Drittelfinanzierung steuert der Stadtstaat noch einmal die gleiche Summe bei: Daraus ergibt sich für Berlin insgesamt eine Fördersumme von rund 21,2 Millionen Euro.

Fristen

Sobald die Einreichungsfrist bekannt gegeben wurde, werden wir sie hier veröffentlichen.

 

Antrag

Für die Bewerbung ist das vorgesehende Antragsformular zu verwenden. Anträge für das Städtebauförderprogramm sind vollständig einzureichen. 

Die Antragsformulare finden Sie nach Veröffentlichung hier, solange wenden Sie sich am besten gleich an die Ansprechpartner der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen. 

Weitere Informationen zur Anmeldung sowie zu den Programmen und den Ansprechpartnern finden Sie hier.

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