Sozialer Zusammenhalt in Brandenburg

Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten

Das Programm Sozialer Zusammenhalt unterstützt die Gemeinden bei Investitionen in städtebauliche Gesamtmaßnahmen zur Stabilisierung und Aufwertung von Stadt- und Ortsteilen, die auf Grund der Zusammensetzung und wirtschaftlichen Situation der darin lebenden und arbeitenden Menschen erheblich benachteiligt sind. Die bisherigen Förderinhalte des Programms Soziale Stadt werden beibehalten und weiterentwickelt, insbesondere hinsichtlich der Stärkung des sozialen Zusammenhalts, durch Stärkung von Bildung und generationenübergreifenden Angeboten sowie der Integration aller Bevölkerungsgruppen.

Jetzt bewerben!

Die Bewerbungsfrist für das kommende Programmjahr ist i.d.R. immer der 30. Oktober. 

Sollte es Änderungen geben, informieren wir Sie an dieser Stelle. 

Programmschwerpunkte

Folgende Programmziele stehen bei der Förderung ab 2020 im Vordergrund:

  1. Erhöhung der Wohn- und Lebensqualität sowie der Nutzungsvielfalt in den Quartieren.
  2. Unterstützung der Integration aller Bevölkerungsgruppen und Stärkung des Zusammenhalts in der Nachbarschaft.

Im neuen Programm werden außerdem das Quartiersmanagement und die Mobilisierung von Teilhabe und ehrenamtlichem Engagement stärker betont.

Voraussetzungen

Für die Aufnahme in das Städtebauförderprogramm Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten gelten für Kommunen und Gemeinden folgende Voraussetzungen:

Die Maßnahmen des Klimaschutzes bzw. zur Anpassung an den Klimawandel, insbesondere durch Verbesserung der grünen Infrastruktur sind als neue Fördervoraussetzung hinzugekommen und müssen in allen drei Programmen berücksichtigt werden.

Es muss ein Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) vorgelegt werden, in dem Ziele und Maßnahmen im Fördergebiet dargestellt sind. Dieses soll zeigen, wie die Grünflächen die Stadt weiterentwickeln, welchen Mobilitätsansatz es gibt, aber auch, welche Auswirkungen die Maßnahmen auf Freizeitangebot, Wohnsituation und Erholung haben. Das Entwicklungskonzept ist in ein gegebenenfalls bereits vorhandenes gesamtstädtisches Konzept einzubetten bzw. davon abzuleiten, die Aktualität des Entwicklungskonzepts ist sicherzustellen. Teil des ISEK ist ein Grünordnungskonzept, das die räumliche und qualitative Entwicklung der Grün- und Freiflächen im Fördergebiet darstellt. Auch ein Zeit- und Kostenplan gehören dazu. Die Einbindung der Bürger und Bürgerinnen in den Entscheidungsprozess ist vorgesehen.

Räumliche Festlegung des Fördergebiets: Die räumliche Festlegung kann als Maßnahmengebiet nach § 171 e Absatz 3 BauGB, als Sanierungsgebiet nach § 142 BauGB oder als Erhaltungsgebiet nach § 172 BauGB erfolgen. 

Maßnahmen

Die Fördermittel können insbesondere eingesetzt werden für Investitionen in städtebauliche Maßnahmen zur/für:

Finanzierung

Höhe und Verteilung der Fördergelder aller Städtebauförderprogramme auf die Bundesländer werden jährlich in der Verwaltungsvereinbarung Städtebauförderung beschlossen. Brandenburg erhält 2021 rund 11 Millionen Euro aus dem Bund-Länder-Programm Sozialer Zusammenhalt - Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten. Durch die Drittelfinanzierung steuert das Land noch einmal die gleiche Summe bei: Daraus ergibt sich für die Kommunen insgesamt eine Fördersumme von rund 22 Millionen Euro.

Fristen

Die Bewerbungsfrist für das kommende Programmjahr ist i.d.R. immer der 30. Oktober. 

Sollte es Änderungen geben, informieren wir Sie an dieser Stelle. 

 

Antrag

Bewilligungsbehörde für das Bund/Länder-Programm ist das Landesamt für Bauen und Verkehr (LBV). 

Für die Antragstellung ist das Online – Portal des LBV zu verwenden sowie ein Antrag im Original auf dem Postweg einzureichen.

Die Antragsformulare finden Sie hier.

Eine dynamische Arbeitshilfe für die Richtlinie zur Förderung städtebaulicher Erneuerungsmaßnahmen finden Sie hier

Weitere Informationen zur Anmeldung sowie zu den Programmen und den Ansprechpartnern finden Sie hier.

Bitte drehen Sie Ihr Gerät!