Wachstum und nachhaltige Erneuerung in Brandenburg

Lebenswerte Quartiere gestalten

Das neue Programm Wachstum und nachhaltige Erneuerung ist die Weiterentwicklung des bisherigen Programms Stadtumbau: Es verfolgt die gleichen Ziele, geht jedoch im Sinne nachhaltiger Entwicklung darüber hinaus, beispielsweise in Sachen Klimafolgenanpassung. Das Förderprogramm unterstützt Städte und Gemeinden bei der Bewältigung des wirtschaftlichen und demographischen Wandels in Gebieten, die von erheblichen Strukturveränderungen betroffen sind.

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Die Bewerbungsfrist für das kommende Programmjahr ist i.d.R. immer der 30. Oktober. 

Sollte es Änderungen geben, informieren wir Sie an dieser Stelle. 

Programmschwerpunkte

Die Brachflächenentwicklung zur Unterstützung des Wohnungsbaus bzw. zur Entwicklung neuer, lebenswerter Quartiere soll gefördert werden. Städte und Gemeinden sollen außerdem frühzeitig in die Lage versetzt werden, sich auf Strukturveränderungen und die damit verbundenen städtebaulichen Auswirkungen einzustellen. Das Wachstum und die nachhaltige Erneuerung dieser Gebiete zu lebenswerten Quartieren ist ein weiterer wichtiger Programmpunkt.

Voraussetzungen

Für die Aufnahme in das Städtebauförderprogramm Wachstum und nachhaltige Erneuerung - Lebenswerte Quartiere gelten für Kommunen folgende Voraussetzungen:

Die Maßnahmen des Klimaschutzes bzw. zur Anpassung an den Klimawandel, insbesondere durch Verbesserung der grünen Infrastruktur sind als neue Fördervoraussetzung hinzugekommen und müssen in allen drei Programmen berücksichtigt werden.

Es muss ein Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) vorgelegt werden, in dem Ziele und Maßnahmen im Fördergebiet dargestellt sind. Das Entwicklungskonzept sollte sich in bereits vorhandene räumliche Planungen einbetten und aktuell erarbeitet bzw. fortgeschrieben werden.

Räumliche Festlegung des Fördergebiets: Die räumliche Festlegung kann als Stadtumbaugebiet nach §171 b BauGB, Sanierungsgebiet nach § 142 BauGB, städtebaulicher Entwicklungsbereich nach § 165 BauGB oder Erhaltungsgebiet nach § 172 BauGB erfolgen.

Maßnahmen

Die Fördermittel können für insbesondere eingesetzt werden für:

Finanzierung

Die Höhe und Verteilung der Fördergelder aller Städtebauförderprogramme auf die Bundesländer werden jährlich in der Verwaltungsvereinbarung Städtebauförderung beschlossen. Im Rahmen des Förderprogrammes Wachstum und nachhaltige Erneuerung erhält Brandenburg 2021 rund 16,6 Millionen Euro vom Bund. Durch die Drittelfinanzierung steuert das Land noch einmal die gleiche Summe bei: Daraus ergibt sich für die Kommunen insgesamt eine Fördersumme von rund 33,2 Millionen Euro.

Fristen

Die Bewerbungsfrist für das kommende Programmjahr ist i.d.R. immer der 30. Oktober. 

Sollte es Änderungen geben, informieren wir Sie an dieser Stelle. 

 

Antrag

Bewilligungsbehörde für das Bund/Länder-Programm ist das Landesamt für Bauen und Verkehr (LBV). 

Für die Antragstellung ist das Online – Portal des LBV zu verwenden sowie ein Antrag im Original auf dem Postweg einzureichen.

Die Antragsformulare finden Sie hier.

Eine dynamische Arbeitshilfe für die Richtlinie zur Förderung städtebaulicher Erneuerungsmaßnahmen finden Sie hier

Weitere Informationen zur Anmeldung sowie zu den Programmen und den Ansprechpartnern finden Sie hier.

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