Gründachstrategie für Hamburg

In einer dicht besiedelten Stadt wie Hamburg ist es nicht leicht, neue Grünflächen anzulegen. Das Bundesland hat sich einen Ausweg aus der Situation gesucht – und fördert nun die Begrünung von Dächern.  Ziel ist es, im Rahmen der „Gründachstrategie für Hamburg“ bis 2020 insgesamt 100 Hektar Dachfläche zu begrünen. Hintergedanke ist eine nachhaltige Stadtentwicklung. Gründächer bringen viele Vorteile. Sie können als Freizeit-, Sport- und Spielflächen genutzt werden und sind mit Photovoltaik oder Solarthermie kombinierbar. Gründächer tragen durch Hitzeabschirmung und Wärmedämmung zur Verbesserung der Energiebilanz von Gebäuden bei und reduzieren den Energieverbrauch. Sie bieten zudem Lebensraum für Pflanzen und Tiere, halten Niederschläge zurück und entlasten damit die Siele im innerstädtischen Bereich. So helfen sie sogar, in Neubaugebieten durch kleinere Siele und Rückhaltebecken Kosten zu sparen. Des Weiteren kann mit begrünten Dächern langfristig Geld gespart werden, denn für begrünte Dächer müssen in Hamburg nur 50 Prozent der Niederschlagswassergebühr gezahlt werden. Die Stadt wird mit gutem Beispiel vorangehen und Dächer von öffentlichen Bauten begrünen, so bekommt zum Beispiel die HafenCity Universität ein Gründach.

Das Programm auf einen Blick

Profil: Unterstützung klimafreundlicher Projekte
Fördersumme 2014-2019: drei Millionen Euro
Laufzeit: seit 2014

Höhe und Art der Förderung

Bis 2019 stellt die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt für das 2014 beschlossene Programm drei Millionen Euro zur Verfügung. Gefördert werden Hamburger Grundeigentümer oder dinglich Verfügungsberechtigte von Wohn- und Nichtwohngebäuden einschließlich der Nebengebäude. Gezahlt wird ein einmaliger Zuschuss von maximal 50.000 Euro pro Gebäude inklusive der möglichen Zuschläge. Bei Privatpersonen und kleinen Unternehmen kann die Förderung maximal 60 Prozent, bei mittleren Unternehmen 50 Prozent und bei Großunternehmen 40 Prozent der förderfähigen Kosten betragen.

Förderfähige Maßnahmen  

Ablauf

Interessierte nehmen Kontakt mit der Hamburgischen Investitions- und Förderbank IFB auf und reichen auch dort ihren Antrag ein. Wichtig: Das Vorhaben darf vor Genehmigung des Antrages nicht begonnen werden. Die IFB Hamburg prüft Ihren Antrag und entscheidet über die Bezuschussung.

Antrag

Klicken Sie hier für das Antragsformular.

Ansprechpartnerin bei der IFB Hamburg für Förderprogramme finden Sie hier.

Weitere Programminformationen finden Sie hier.

Bitte drehen Sie Ihr Gerät!