Sozialer Zusammenhalt in Hessen

Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten

Aus der Sozialen Stadt in Hessen wird „Sozialer Zusammenhalt“.

Mit dem Programm sollen städtebauliche Missstände beseitigt, der soziale Zusammenhalt gestärkt und die Integration aller Bevölkerungsgruppen ermöglicht werden. Die Gestaltung des öffentlichen Raumes, der Ausbau der sozialen Infrastruktur, die Aktivierung bürgerschaftlichen Engagements und die Entwicklung integrierter Handlungsansätze sollen die Wohn- und Lebensbedingungen der Bewohnerinnen und Bewohner in den Wohnquartieren nachhaltig verbessern. In Hessen wird die Aktivierung und Bürgerbeteiligung im Programm Sozialer Zusammenhalt groß geschrieben. 

Wichtig:

Die Programmmittel sind bereits komplett abgerufen worden und es können keine neuen Anträge angenommen werden. Sollte sich das ändern, werden wir es sofort hier bekanntgeben.

Programmschwerpunkte

Folgende Programmziele stehen bei der Förderung ab 2020 in Hessen im Vordergrund:

  1. Gestalterische Aufwertung öffentlicher Plätze sowie von Sport-, Spiel-, Freizeit und Grünflächen.
  2. Bau von Stadtteil- und Nachbarschaftszentren, Kinder- und Familienzentren sowie von Kitas, Bildungshäusern und Beratungszentren

 

Voraussetzungen

Für die Aufnahme in das Städtebauförderprogramm Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten gelten für Kommunen folgende Voraussetzungen:

Die Maßnahmen des Klimaschutzes bzw. zur Anpassung an den Klimawandel, insbesondere durch Verbesserung der grünen Infrastruktur sind als neue Fördervoraussetzung hinzugekommen und müssen in allen drei Programmen berücksichtigt werden.

Es muss ein Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) vorgelegt werden, in dem Ziele und Maßnahmen im Fördergebiet dargestellt sind. Dieses soll zeigen, wie die Grünflächen die Stadt weiterentwickeln, welchen Mobilitätsansatz es gibt, aber auch, welche Auswirkungen die Maßnahmen auf Freizeitangebot, Wohnsituation und Erholung haben. Das Entwicklungskonzept ist in ein gegebenenfalls bereits vorhandenes gesamtstädtisches Konzept einzubetten bzw. davon abzuleiten, die Aktualität des Entwicklungskonzepts ist sicherzustellen. Teil des ISEK ist ein Grünordnungskonzept, das die räumliche und qualitative Entwicklung der Grün- und Freiflächen im Fördergebiet darstellt. Auch ein Zeit- und Kostenplan gehören dazu. Die Einbindung der Bürger und Bürgerinnen in den Entscheidungsprozess ist vorgesehen.

Räumliche Festlegung des Fördergebiets: Die räumliche Festlegung des Fördergebietes der nachhaltigen Stadtentwicklung erfolgt nach § 171e BauGB, alternativ als Sanierungsgebiet nach § 142 BauGB.

Maßnahmen

Die Fördermittel können insbesondere eingesetzt werden für Investitionen in städtebauliche Maßnahmen zur/für:

Grundlage der Förderung bilden die Richtlinien des Landes Hessen zur Förderung der Nachhaltigen Stadtentwicklung – RiLiSE.

Finanzierung

Höhe und Verteilung der Fördergelder aller Städtebauförderprogramme auf die Bundesländer werden jährlich in der Verwaltungsvereinbarung Städtebauförderung beschlossen. Hessen erhält 2020 rund 12,1 Millionen Euro aus dem Bund-Länder-Programm Sozialer Zusammenhalt - Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten. Durch die Drittelfinanzierung steuert das Land noch einmal die gleiche Summe bei: Daraus ergibt sich für die Kommunen insgesamt eine Fördersumme von rund 24,2 Millionen Euro.

Fristen

Sobald die Einreichungsfrist bekannt gegeben wurde, werden wir sie hier veröffentlichen.

 

Antrag

Zurzeit ist das Programm voll, so dass es keine Ausschreibung mehr für 2020 gibt. 

Weitere Programminformationen finden Sie hier.

Hier geht's zum Portal für nachhaltige Stadtentwicklung in Hessen und hier direkt zum Förderprogramm inklusive Ansprechpartner.

Die Richtlinien zur Förderung der Nachhaltigen Stadtentwicklung des Landes Hessen können Sie hier nachlesen.

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