Wachstum und nachhaltige Erneuerung in Hessen

Lebenswerte Quartiere gestalten

In Hessen wurden die beiden ehemaligen Förderprogramme „Stadtumbau in Hessen“ und „Zukunft Stadtgrün in Hessen“ in dem neuen Förderprogramm „Wachstum und Nachhaltige Erneuerung“ vereint. Die besonderen Förderschwerpunkte bleiben jedoch erhalten. Neben der Anpassung an die demografische Entwicklung und den wirtschaftlichen Strukturwandel sind Stadtgrün, Klimaschutz und Klimaanpassung vorrangige Bestandteile des Städtebauförderprogramms „Wachstum und Nachhaltige Erneuerung“. Sie werden nun in die Stadt- und Quartiersentwicklung integriert.

Wichtig:

Die Programmmittel sind bereits komplett abgerufen worden und es können keine neuen Anträge angenommen werden. Sollte sich das ändern, werden wir es sofort hier bekanntgeben.

Programmschwerpunkte

Die Anlage und Aufwertung von Grün-, Frei- und Wasserflächen, Plätzen, Parks und Gärten sowie auch die Sanierung und Umnutzung von Gebäuden wie bspw. Gemeindebedarfseinrichtungen sind zentrale Maßnahmen der Programmkommunen. Das Förderprogramm bietet ihnen die Chance, früh und präventiv mit der Anpassung zu beginnen.

Voraussetzungen

Für die Aufnahme in das Städtebauförderprogramm Wachstum und nachhaltige Erneuerung - Lebenswerte Quartiere gelten für Kommunen folgende Voraussetzungen:

Die Maßnahmen des Klimaschutzes bzw. zur Anpassung an den Klimawandel, insbesondere durch Verbesserung der grünen Infrastruktur sind als neue Fördervoraussetzung hinzugekommen und müssen in allen drei Programmen berücksichtigt werden.

Es muss zudem ein Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) vorgelegt werden, in dem Ziele und Maßnahmen im Fördergebiet dargestellt sind. Das Entwicklungskonzept sollte sich in bereits vorhandene räumliche Planungen einbetten und aktuell erarbeitet bzw. fortgeschrieben werden.

Räumliche Festlegung des Fördergebiets: Die räumliche Festlegung kann als Stadtumbaugebiet nach §171 b BauGB, Sanierungsgebiet nach § 142 BauGB, städtebaulicher Entwicklungsbereich nach § 165 BauGB oder Erhaltungsgebiet nach § 172 BauGB erfolgen.

Maßnahmen

Die Fördermittel können für insbesondere eingesetzt werden für:

Finanzierung

Die Höhe und Verteilung der Fördergelder aller Städtebauförderprogramme auf die Bundesländer werden jährlich in der Verwaltungsvereinbarung Städtebauförderung beschlossen. Im Rahmen des Förderprogrammes Wachstum und nachhaltige Erneuerung erhält Hessen 2020 rund 17,5 Millionen Euro vom Bund. Durch die Drittelfinanzierung steuert das Land noch einmal die gleiche Summe bei: Daraus ergibt sich für die Kommunen insgesamt eine Fördersumme von rund 35 Millionen Euro.

Fristen

Sobald die Einreichungsfrist bekannt gegeben wurde, werden wir sie hier veröffentlichen.

 

Antrag

Zurzeit ist das Programm voll, so dass es keine Ausschreibung mehr für 2020 gibt. 

Weitere Programminformationen finden Sie hier.

Hier geht's zum Portal für nachhaltige Stadtentwicklung in Hessen und hier direkt zum Förderprogramm inklusive Ansprechpartner.

Die Richtlinien zur Förderung der Nachhaltigen Stadtentwicklung des Landes Hessen können Sie hier nachlesen.

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