Soziale Stadt in Nordrhein-Westfalen

Ziel des Förderprogramms „Soziale Stadt“ ist die Stabilisierung und Aufwertung benachteiligter Stadt- und Ortsteile, beispielsweise durch die Investition in Infrastruktur und Wohnumfeld, um die Lebensqualität vor Ort zu verbessern. Auch qualifizierte Grün- und Freiflächen sind dabei ein wichtiges Kriterium für die Lebensbedingungen im betroffenen Quartier.

Wichtig:

Die Antragsfristen variieren je nach Bezirksregierung, liegen aber für alle Städtebauförderprogramme für das Folgejahr am Ende des Vorjahres.

Finanzierung

Höhe und Verteilung der Fördergelder aller Städtebauförderprogramme auf die Bundesländer werden jährlich in der Verwaltungsvereinbarung Städtebauförderung beschlossen. Nordrhein-Westfalen erhielt aus dem Förderprogramm Soziale Stadt im Jahr 2018 rund 44 Millionen Euro vom Bund. Im Rahmen der Drittelfinanzierung kommt der gleiche Betrag vom Land. Der Finanzierungsanteil der Kommunen liegt – abhängig von ihrer Finanzkraft – bei Maßnahmen der Sozialen Stadt zwischen 30 Prozent und 45 Prozent. Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung Nordrhein-Westfalen verteilt das dem Bundesland zugewiesene Fördergeld nach einem Schlüssel (Einwohnerzahl, Arbeitslosenzahl etc.) auf die fünf Bezirksregierungen, die wiederum die Ausschreibung übernehmen und später final mit dem Ministerium über die Anträge entscheiden.

Fristen

Die Fristen variieren je nach Bezirksregierung, liegen aber für das Folgejahr für alle Stadtbauförderprogramme am Ende des Vorjahres.

Voraussetzungen

Für die Aufnahme in das Städtebauförderprogramm „Soziale Stadt“ in Nordrhein-Westfalen gelten für Kommunen folgende Voraussetzungen:

Maßnahmen

Die Fördermittel können für alle Einzelmaßnahmen eingesetzt werden, die der Vorbereitung, Durchführung oder dem Abschluss der Gesamtmaßnahme dienen. Dazu zählen unter anderem:

Antrag

Klicken Sie hier für das Antragsformular.

Die Anträge werden anschließend bei der zuständigen Bezirksregierung, Dezernat 35 – Städtebauförderung eingereicht.

Hier finden Sie die Richtlinien.

Informationen und Ansprechpartner zu den Bezirken:
Arnsberg
Detmold
Düsseldorf
Köln
Münster

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