Fördermittel für eine Großwohnsiedlung aus den 1980er-Jahren

Qualifizierung eines bestehenden Grünzugs im Südosten der Hauptstadt

Im Südosten Berlins befindet sich das Kosmosviertel. Im Ortsteil Altglinicke im Bezirk Treptow-Köpenick gelegen ist es zwischen 1987 und 1990 als klassische Plattenbausiedlung mit einem zentralen Grünzug angelegt worden. Die ehemalige DDR-Großwohnsiedlung umfasst drei- bis elfstöckige Hochhäuser. Die bereits 30 Jahre alte Anlage ist in einem schlechten Zustand und entspricht nicht mehr städtebaulichen und soziokulturellen Standards.

Um das Viertel aufzuwerten und ihm wieder einen inkludierenden Charakter zu verleihen, werden die Mittel aus dem Förderprogramm „Soziale Stadt“ genutzt. Mit umfassenden Maßnahmen soll die Zugänglichkeit für Menschen aller Alters- und Nutzergruppen geschaffen werden. Durch attraktive Verweilangebote, gepflegte Grünanlagen sowie ein Beleuchtungskonzept soll das Kosmosviertel wieder Nutzer, Anwohner und Gewerbetreibende anziehen, die in den Planungsprozess einbezogen wurden. Ein wichtiger Effekt der Umgestaltung des Fördergebiets ist zudem die Klima- und Wetteranpassung.

 

Im Rahmen der Umgestaltung soll auf dem Areal zudem das Konzept der Schwammstadt umgesetzt werden. Durch die gezielte Auswahl und strategische Platzierung der Bepflanzung fungieren die Parkflächen so als naturnahes Wasserreservoir, wodurch in Zukunft die immer häufiger anfallenden, großen Regenmengen aufgenommen, gespeichert und lokal abgeführt werden sollen. Ziel ist es Überflutungen als Folge von Starkregenereignissen zu reduzieren und dabei das Stadtklima zu verbessern und die urbane Vegetation zu fördern.

  • Zukunft Stadtgrün

    Förderprogramm

  • 5,5 ha

    Fördergebiet

  • 4,9 Millionen Euro

    Fördersumme

  • 2019-2024

    Realisierungszeitraum

Hintergrund

Förderung

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