Stadtgrün stärken und besser vernetzen

Mit einem umfassenden Ausbauplan entwickelt und vernetzt Wiesbaden innerstädtische Grünräume. Den Anfang macht der Kulturpark am alten Schlachthof.

Die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden gilt als grüne Stadt. Hier findet man großzügig angelegte Alleen mit altem Baumbestand, prächtige Vorgärten, den repräsentativen Kurpark sowie die bewaldeten Hänge des Taunus und das Grün am Rhein. Und dennoch ist nicht alles im grünen Bereich. Die Alleen sind vom Autoverkehr in Beschlag genommen; Fußgänger und Radfahrer stoßen hier auf viele Hindernisse. Darüber hinaus fehlt es in den innerstädtischen, stark verdichteten Quartieren an begrünten Flächen.

Angesichts dieser Situation hat sich die Stadt vorgenommen, das vorhandene Stadtgrün aufzuwerten und die grüne Infrastruktur weiter auszubauen. Flächenmäßige Schwerpunkte der grünen Umgestaltung sind daher die dicht bebauten Innenstadtbereiche sowie die Verbindungsachsen zu den Stadträndern, auf denen grüne Rad- und Fußwege geschaffen werden. Gefördert wird der gesamtstädtische Ausbau des Stadtgrüns durch das Förderprogramm „Zukunft Stadtgrün“ bzw. ab 2020 "Wachstum und nachhaltige Erneuerung".

Als eine der ersten Maßnahmen wurde die Gestaltung des neuen Kultur- und Freizeitparks auf dem Gelände eines ehemaligen Schlachthofs in Angriff genommen. Auf den in Bahnhofsnähe gelegenen Flächen entsteht neuer Raum für Sportmöglichkeiten und Veranstaltungen, aber auch für "ruhigere" Nutzungen wie z.B. Urban Gardening.

Für das Programm wurde im Herbst 2019 ein integriertes Handlungskonzept (ISEK) erarbeitet, das die übergeordneten Ziele sowie die einzelnen Schritte zur Zielerreichung festlegt. Die wichtigsten Ziele: Vorhandenes Stadtgrün stärken und zur grünen Infrastruktur verbinden sowie neue Grünflächen schaffen. Man definierte drei Leitbilder für das Wiesbadener Stadtgrün, die jeweils mit einem Maßnahmenkatalog unterfüttert und in den Maßnahmen priorisiert wurden:

  • Zukunft Stadtgrün

    Förderprogramm

  • 300 Hektar

    Fördergebiet

  • 18,7 Millionen Euro

    Gesamtkosten

  • 2017-2027

    Realisierungszeitraum

Hintergrund

Förderung

Mehr zum Thema

Unter staedtebaufoerderung.info finden Sie weitere Informationen zum Projekt und zum Programm.

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