Mehr regionales Engagement für den Klimaschutz

Ob Jahrhundertregen, Hitzewellen oder Stürme: Städte und Gemeinden haben besonders häufig mit den Folgen des Klimawandels zu kämpfen.

Straße des 17. Juni Berlin
© WE DO communication

Um das Stadtklima zu verbessern und die Auswirkungen der Wetterextreme abzumildern, engagieren sich immer mehr Gemeinden aktiv für mehr Stadtgrün – und bekommen dafür Unterstützung vom Bundesumweltministerium.

Besonders Kommunen sind wichtige Akteure in Sachen Klimaschutz: Denn sie bekommen die Auswirkungen der Klimaerwärmung unmittelbar zu spüren. Wenn Abwassersysteme durch Starkregen überlastet sind oder die Temperaturen im Sommer immer weiter steigen, müssen die Gemeinden aktiv werden. Sie haben entscheidende Instrumente, um die Entwicklung von Grünflächen zu beeinflussen und damit vielen von Wetterextremen verursachte Schäden vorzubeugen. Stadtgrün hilft dabei nicht nur, gefährliche Treibhausgase aus der Luft zu filtern, sondern auch, die Aufheizung von Stadtgebieten zu verringern und die Folgen von Starkregen abzumildern.

Gemeinden bekommen Hilfe vom Bundesumweltministerium

Unterstützung für diese wichtige Klimaschutzarbeit können Städte und Gemeinden vom Bund bekommen. Eine Möglichkeit ist die Erstellung eines integrierten Klimaschutzkonzeptes mit Fördergeldern des Bundesumweltministeriums. In diesem Konzept werden die Ausgangslage und der zukünftige Bedarf einer Kommune ermittelt, damit anschließend konkrete Maßnahmen für den Klimaschutz festgelegt werden können. In ihrem Landschafts- und Stadtplanungskonzept hat die Stadt Potsdam beispielsweise zu sichernde innerstädtische Freiflächen definiert und ihre wichtige Funktion für das Stadtklima betont.
Weitere Fördergelder können Kommunen durch Städtebauförderprogramme erhalten. Im Rahmen des 2017 eingeführten Programms „Zukunft Stadtgrün“ unterstützt der Bund Maßnahmen zur Verbesserung der urbanen grünen Infrastruktur mit 50 Millionen Euro. 

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