Klimawandel in Deutschland: Wie Stadtgrün helfen kann

In den letzten Jahren bekommen wir die Auswirkungen des Klimawandels auch in Deutschland immer mehr zu spüren. Umso wichtiger ist es, dass diese Folgen des Klimawandels schon heute bei der Stadtplanung berücksichtig werden.

Straße mit Wohnhäusern und Bäumen
© Pixabay

Starkregen, Stürme und Hitzewellen scheinen uns immer häufiger heimzusuchen. Auch Klimaforscher warnen, dass die Zahl der Wetterextreme in Zukunft noch zunehmen wird. Umso wichtiger ist es, dass diese Folgen des Klimawandels schon heute bei der Stadtplanung berücksichtigt werden.

Durch Gebäude, asphaltierte Straßen und Plätze sind in urbanen Räumen viele Flächen versiegelt und Regen kann nicht versickern. Bereits jetzt sind die Kanalsysteme vieler Städte überlastet, wenn sie bei Starkregen große Wassermassen in kurzer Zeit aufnehmen müssen; Überflutungen sind die Folge. Grünflächen wie Parks oder Dachbegrünungen nehmen einen Teil der Regenmengen auf und speichern ihn. Dadurch wird das Abwassersystem entlastet.

Auch gegen große Hitze kann Stadtgrün Abhilfe schaffen: Geschickt angelegt schaffen Grünanlagen Frischluftkorridore, durch die kühle Luft ihren Weg in die überhitzten Innenstädte findet. So kann der Bildung von Wärmeinseln durch zu dichte Bebauung entgegengewirkt werden. Auch die Begrünung von Dächern und Fassaden hilft gegen Hitze im Sommer. Wie eine Isolierschicht verhindert sie, dass Räume sich zu stark aufheizen. Durch Verdunstung entsteht zusätzlich kühle Luft.

Stadtgrün gegen Klimawandel

In Studien ist der Klimawandel schon lange sichtbar: Bis 2050 wird die Durchschnittstemperatur 1,7 Grad höher sein als noch 1990. Schuld daran ist vor allem der hohe Ausstoß von CO2 und anderen Treibhausgasen. Auch die Ursachen der Erderwärmung kann Stadtgrün bekämpfen. Besonders Stadtbäume mit ihrem dichten Laub fixieren CO2 , produzieren Sauerstoff und filtern Feinstaub.

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