Parkanlagen als Gesundbrunnen

Parkanlagen haben in unseren Städten einen besonderen Stellenwert: Sie laden zum Verweilen ein und bilden einen Kontrast zum stressigen und schnelllebigen Stadtleben. Städtisches Grün übt einen positiven Einfluss auf unsere Gesundheit aus.

Park am Fluss mit Joggern und Brücke im Hintergrund
© BGL

Wussten sie, dass Menschen, die in der Nähe eines Parks leben, seltener zum Arzt gehen und sich insgesamt gesünder fühlen? Das haben niederländische Wissenschaftler in einer 2010 veröffentlichten Langzeitstudie herausgefunden. Die Wohnnähe zu städtischem Grün hält Herz, Kreislauf und Atemwege fit, größere Mengen Staub und Schadstoffe werden durch die Bepflanzung gefiltert. Eine weitere Wirkung: Besonders an heißen Tagen sorgen Parks und Grünflächen für Abkühlung. Sie bilden in dichtbebauten Gebieten Frischluftschneisen und begünstigen so die Luftdurchmischung. Das mildert die extreme Aufheizung ab und schont den Kreislauf von Mensch und Tier.

Parkanlagen in der näheren Umgebung können zu mehr Bewegung motivieren – ob Fahrradfahren, Laufen oder ein einfacher Spaziergang. Wer aktiv Grünanlagen und Parks in seiner Nähe nutzt, kann damit Herz- und Kreislauferkrankungen, Übergewicht und stressbedingten Krankheiten wie Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit oder Konzentrationsschwäche vorbeugen. Städtisches Grün sorgt für mehr Entspannung und trägt zur Erholung bei. 

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