Parks als Klimaschützer

Naturparks machen 25 Prozent der Gesamtfläche Deutschlands aus. Gemeinsam mit den 17 Biosphärenreservaten, 16 Nationalparks und dem Grün in urbanen Regionen bilden sie sogar ein Drittel der Gesamtfläche der Bundesrepublik.

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Wälder und Naturparks dienen Großstädtern nicht nur als beliebte Erholungsgebiete. Sie haben zudem wichtige ökologische Funktionen, die sich auch innerhalb der Stadt bemerkbar machen. Sie stärken die Artenvielfalt, schützen vor Hochwasser, bieten Lärmschutz, filtern Ruß und Staub aus der Luft und kühlen die Temperaturen in der Stadt in Zeiten des Klimawandels – um durchschnittlich 3 Grad.

Gemeinsam mit größeren Grünflächen erzielen Natur- und Nationalparks starke temperatursenkende Effekte in Wohngebieten.

Der stadtnahe Wald kann das urbane Klima positiv beeinflussen – denn er gleicht Temperaturschwankungen aus und erhöht die Luftfeuchtigkeit. Durch die geringe Sonneneinstrahlung im Wald bleiben die Lufttemperaturen im Sommer niedriger als auf freistehenden Flächen oder in bebauten Gebieten. Die Temperaturunterschiede können 3 bis 6 Grad gegenüber freien Flächen und 4 bis 8 Grad gegenüber Städten erreichen. Durch den Luftaustausch zwischen Stadt und Land kann somit kühle, gereinigte Luft aus Waldgebieten in urbane Regionen fließen und die Lebensqualität der Stadtbevölkerung verbessern.

Europäischer Tag der Parke

Der Europäische Tag der Parke ist ein europaweiter Aktionstag der Nationalparks, Biosphärenreservate und Naturparks, der jährlich am 24. Mai gefeiert wird. Der Tag der Parke geht zurück auf das Jahr 1909. Am 24. Mai wurden damals neun Nationalparks als erste europäische Schutzgebiete dieser Art ausgewiesen.

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