Warum sich Stadtgrün auch wirtschaftlich lohnt

Die Finanzlage der meisten Kommunen in Deutschland war und ist angespannt. Besonders betroffen sind dabei Bau und Instandhaltung der öffentlichen Grünflächen.

© Fotolia / CPN
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Doch Stadtgrün lohnt sich auch wirtschaftlich. Denn für Klimaschutz, Reduzierung von Luftverschmutzung, Regenwassermanagement und die Stärkung von Vermögenswerten im Immobiliensektor müssen die Kommunen in Zukunft viel Geld investieren. Qualitativ hochwertige städtische Grünflächen können viele dieser Faktoren schon jetzt positiv beeinflussen und damit langfristig den Geldbeutel der Städte schonen.

Ganz unmittelbar bewirken städtische Grünräume eine Wertsteigerung von Grundstücken und Immobilien. Somit tragen sie zur Attraktivität eines Wirtschaftsstandortes bei und fördern lokale Investitionen und Ansiedlungen von Unternehmen. Auch der soziale Zusammenhalt in der Kommune wird durch Parks und öffentliche Grünanlagen gestärkt, die soziale Integration gefördert. 

Investition in die Zukunft

Neben diesen direkten positiven Auswirkungen hilft städtisches Grün auch, zukünftige Kosten zu senken. Besonders die Auswirkungen des Klimawandels stellen eine große Herausforderung für die Kommunen dar. Starkregen verursacht schon jetzt in Städten eine Überlastung der Kanalisation und führt zu Überschwemmungen. Die dadurch entstehenden Schäden sorgen für hohe Kosten bei Anwohnern und Stadt. Grünflächen hingegen speichern temporär Wasser und entlasten so die Systeme bei extremen Niederschlägen.  Das hilft, Kosten zu vermeiden. Auch die Feinstaubbelastung stellt in Ballungsräumen ein wachsendes Problem dar, da sie zu gesundheitlichen Problemen führt. Auch hier schaffen nachhaltige Grünflächen-Konzepte Abhilfe, da Bäume und Sträucher durch Sauerstoffproduktion, CO2-Bindung und Staubfilterung den negativen Auswirkungen von Verkehr und Industrie entgegenwirken.

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