Vorbild für den grünen Wandel

Essen ist die „Grüne Hauptstadt Europas 2017“ und zeigt, wie der Strukturwandel zu mehr Grün in der Stadt möglich ist.

© BGL
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Ab Januar ist Essen die Umwelthauptstadt Europas. Die Jury der EU-Kommission unterstrich dabei Essens Entwicklung von einer ehemaligen Kohle- und Stahlstadt zur grünsten Metropole in Nordrhein-Westfalen. Neben Naturschutz und biologischer Vielfalt hat Essen vor allem in Stadtgrün investiert: Fast alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt leben nicht weiter als 300 Meter entfernt von Grünflächen und Parks.

Mit dem Strukturwandel ist Essen ein Vorbild für viele andere Städte. Damit noch mehr Kommunen diesem Beispiel folgen können, unterstützen der Bund und die Länder mit einem neuen Programm: Durch „Zukunft Stadtgrün“ werden im nächsten Jahr 2,5 Millionen Euro und 2018 47,5 Millionen Euro bereit gestellt. So können Wohnorte durch „grüne“ Projekte attraktiver gestaltet und gleichzeitig die Folgen des Klimawandels verringert werden.

Auch in Deutschland zeigen sich immer häufiger die Folgen des Klimawandels. Mit Starkregen und langen Hitzeperioden war 2016 ein Jahr der Wetterextreme. Bäume, Parks und Hausbegrünung schaffen Abhilfe, indem sie Städte abkühlen, Feinstaub aufnehmen und selbst größere Regenmengen aufsaugen.

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