Katernberg im Essener Norden – Ein grünes Image für das ehemalige Bergbaugebiet

Die Offenlegung des Katernberger Bachs trägt zur positiven Veränderung des gesamten Grünzugs bei.

Die Geschichte des Stadtteils Katernberg im Essener Norden ist untrennbar mit dem Bergbau verbunden. Die dort befindliche Schachtanlage Zollverein entwickelte sich nach 1850 zum ökonomischen Mittelpunkt Katernbergs. Zahlreiche Bergarbeitersiedlungen, Halden und Bahnanlagen prägten das Ortsbild. Mit dem Rückzug des Bergbaus begann im Stadtteil eine Umbruchssituation. Die Schließungen der Zeche Zollverein 1986 und der dazugehörigen Kokerei 1993, führten zu massiven Arbeitsplatzverlusten und erheblichen sozialen Problemen. Städtebauliche und strukturelle Mängel wurden sichtbar und bestimmten zunehmend das Erscheinungsbild und Image des Stadtteils. Die Stadt Essen hat mit umfangreichen Handlungskonzepten auf diese Situation reagiert und über drei Jahrzehnte zahlreiche Stadterneuerungsprojekte umgesetzt. Ein weiterer Baustein bezieht sich auf die Aufwertung am Katernberger Bach, der bereits vor Jahrzehnten verrohrt worden ist.

 

Mit Hilfe des Förderprogramms „Zukunft Stadtgrün“ möchte die Stadt Essen den Grünzug in seiner Funktion als verbindendes Element zwischen dem Standort Zollverein und dem Stadtteil Katernberg weiterentwickeln und stärken. Hierzu gehörte unter anderem die „Befreiung“ des seit vielen Jahren verrohrten Katernberger Bachs im Jahr 2019 sowie der Bau einer neuen Spielanlage an der Hegestraße – eine kleinere Anlage musste der neuen Führung des Bachlaufs weichen. Dank der offenen Umgestaltung des Grünzugs zahlt dieser künftig auch auf soziale, klimatische und ökologische Ziele (z.B. Regenwasserabkopplung, Biodiversität, Schulgarten) ein. In letzten Arbeitsabschnitten sollen 2021 noch Sitzgelegenheiten und weitere Grünflächen angelegt werden.

  • Zukunft Stadtgrün

    Förderprogramm

  • 6,5 Hektar

    PARKFLÄCHE

  • 1.016.000 Euro

    FÖRDERMITTEL DURCH BUND UND LAND

  • 2019-2021

    Realisierungszeitraum

Hintergrund

Förderung

Mehr zum Thema

Weitere Informationen zum Projekt auf der Website der Stadt Essen.

 

Bitte drehen Sie Ihr Gerät!