Förderung des historischen Kurparks als zentrumsnaher Dreh- und Angelpunkt

Mit einem umfassenden Ausbauplan entwickelt und vernetzt Wiesbaden innerstädtische Grünräume. Den Anfang macht der Kulturpark am alten Schlachthof.

Die Gemeinde Bad Salzschlirf im osthessischen Landkreis Fulda pflegt und erweitert ihr wertvolles Erbe als Heilbad. Im Zentrum des Kurbetriebs steht der denkmalgeschützte Park, in dem sich zahlreiche erhaltenswerte historische, bauliche und landschaftsarchitektonische Höhepunkte befinden. Als übergeordnetes Ziel soll der historische Bestand des Kurparks nicht nur erhalten, sondern darüber hinaus auch entwickelt und ausgebaut werden. Die Aufwertung der vorhandenen Grünflächen in den Wallanlagen steht dabei im Vordergrund. Die landschaftsarchitektonische Aufwertung wird mit dem Förderprogramm „Zukunft Stadtgrün“ erreicht.

Hierzu wird das Wegenetz im Park neu geordnet, die Beleuchtung insekten- und sternenparkgerecht umgerüstet und eine Verbesserung des Pflanzenbestandes vorgenommen. Der Kurpark soll zudem mit dem angrenzenden, jedoch durch eine Straße getrennten, Weidenpark und der Lipperswiese verbunden werden. Auch sollen zukünftig die Flussläufe der Altefeld und Lauter integriert werden. Neben einer Musikmuschel, Brunnenhalle, Wandelhalle und einem Milchhäuschen im Kurpark Bad Salzschlirf finden Besucher und Gäste künftig einen Wasserfall, Fließgewässer und Blühflächen.

 

Die fehlende Erschließung und Verknüpfung des Gebiets seit den 1970er-Jahren soll damit behoben werden. Hierfür wurde ein mehrgliedriger Maßnahmenkatalog erarbeitet, der alle Bereiche der Aufwertung des Fördergebiets umfasst. Der Kurpark ist von zentraler Bedeutung für das Heilbad. Neben der Umgestaltung und Erneuerung der historischen Anlagen gilt es, die vorhandenen, aber noch nicht synergetisch genutzten Potenziale auszuweiten. Als Teil eines ganzheitlichen Förderkonzepts findet sich in der Nutzung der Fördermittel auch die Integration von Umweltbildung und Naturerlebnis.

  • Zukunft Stadtgrün

    Förderprogramm

  • 359.000 Euro

    Fördersumme

  • 2019-2023

    Realisierungszeitraum

Hintergrund

Förderung

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Website des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen

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