Paderborner Land: Mehr Naturräume zur Naherholung und Freizeitanlagen für Jung und Alt

Die Städte Bad Wünnenberg, Büren, Lichtenau, Salzkotten sowie die Gemeinde Borchen setzen sich mit den Folgen des demografischen Wandels auseinander und nutzen für die Gebietsaufwertung gleich mehrere Förderprogramme.

Die Region „Südliches Paderborner Land“ mit ca. 82.000 Einwohnern ist ländlich geprägt und durch eine dezentrale Siedlungsstruktur mit 47 Dörfern und zwei Stadtkernen gekennzeichnet. Für das Programm „Kleinere Städte und Gemeinden“ haben sich fünf der Gemeinden zusammengesetzt und Maßnahmen für den Umgang mit dem demografischen und strukturellen Wandel festgelegt sowie ein gemeinsames ISEK entwickelt. Städtebaulicher Handlungsbedarf entstand insbesondere aufgrund der ungleichmäßigen Bevölkerungsentwicklung in der dünn besiedelten Region. Defizite waren vor allem der schlechte Zustand von Bädern und Sportanlagen, die wenigen Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche in der Region sowie ein hoher Leerstand an Gebäuden. Hierbei wurde insbesondere auch die Optimierung der Rahmenbedingungen für Menschen mit Beeinträchtigungen berücksichtigt.

 

Um all dem entgegenzuwirken wurden nicht nur Fördergelder im Rahmen der Städtebauförderung beantragt, sondern auch Mittel aus den Förderprogrammen „Anlaufstelle für Ältere Menschen“ sowie der EU-Förderung LEADER und ELER. So konnten nicht nur neue Grünflächen, wie Park- und Mehrgenerationenanlagen angelegt, sondern auch eine Multifunktionshalle und ein Kulturhaus errichtet und das Freibad barrierefrei umgebaut werden. Die neu angelegten Sport- und Spielanlagen in Lichtenau, sowie der Bau von Sitzgelegenheiten in den Mehrgenerationenparks Sauertal und Aatal schaffte eine generationsübergreifende Aufwertung der Gemeinden im Paderborner Land und ermöglicht den Menschen einen leichteren Zugang zu öffentlichen Grünanlagen.

  • Kleiner Städte und Gemeinden

    Förderprogramm

  • 2.625.000 Euro

    FÖRDERMITTEL DURCH BUND UND LAND

  • 2010-2017

    Realisierungszeitraum

Hintergrund

Förderung

Mehr zum Thema

Weitere Informationen zum Projekt auf Webseite der Städtebauförderung.

 

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